![]() Autodesk® Revit 2013 | |
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Mit Erscheinen von Autodesk® Revit 2013 gehen die Autodesk Entwickler ins zehnte Jahr nach der Revit Akquisition im April 2002. In dieser Zeit haben sich das Planungsumfeld und die Planungsweisen enorm verändert, der von Autodesk geprägte Begriff des Building Information Modeling (BIM) hat sich etabliert und die Arbeitsweise setzt sich immer weiter durch. Verständlich, dass die Nachfrage nach einer durchgängigen BIM Lösung immer stärker wird, weshalb sich Autodesk entschlossen hat, die AEC Disziplinen nun in einem einzigen Produkt zusammenzufassen: Die Revit Stand Alone Lösungen für Architektur, Tragwerksplanung und Gebäudetechnik heißen nun zusammengefasst Autodesk Revit! Autodesk Revit ist nun fester Bestandteil der Building Design Suites Premium und Ultimate, während die drei branchenspezifischen Einzelprodukte Revit Architecture, Revit Structure und Revit MEP auch weiterhin einzeln verfügbar sein werden. In Autodesk Revit stehen Ihnen also alle Werkzeuge auf entsprechenden Multifunktionsleisten zur Verfügung – somit haben Sie die Möglichkeit, alle Werkzeuge und alle Funktionalitäten in einer einzigen Sitzung zu verwenden. Weiterhin stehen in Autodesk Revit nun Suite Workflows zur Verfügung, die es Ihnen ermöglichen, Ihre Modelle mit wenigen Mausklicks nach 3ds Max oder Autodesk Showcase zu übergeben. Erstellen Sie so nahtlos Visualisierungen, Animationen, Walkhroughs und fotorealistische Echtzeitpräsentationen, die Sie Ihrem Kunden bereitstellen oder on the fly am Rechner präsentieren, wobei Sie z.B. Varianten und Materialänderungen direkt vor dessen Augen eingeben und präsentieren können. Lesen Sie in dieser Technischen Information, welche Neuerungen in Revit 2013 enthalten sind. Dieses Dokument enthält die wichtigsten Elemente des Bereiches Plattform und Architektur – die Funktionalitäten, die für die Disziplinen Tragwerksplanung und Gebäudetechnik spezifisch sind, sind hier nicht enthalten. Revit in allen DisziplinenMultifunktionsleisten (nur Revit, nicht RAC, RST, RME) In Revit 2013 finden Sie Multifunktionsleisten für alle drei Disziplinen, in denen sich die entsprechenden Werkzeuge befinden: ![]() Die Sichtbarkeit der Multifunktionsleisten lassen sich in den Optionen entsprechend konfigurieren: Vorlagedateien ![]() Entsprechend der enthaltenen Werkzeuge finden Sie beim Erstellen eines neuen Projektes auch die entsprechenden Vorlagedateien. Welche Vorlage die Standardvorlage darstellt, können Sie einstellen, indem Sie in den OPTIONEN unter Verzeichnisse die entsprechende Vorlage ganz nach oben schieben. Bibliotheken Auch die Bibliotheken wurden zusammengefasst, wodurch sich der Speicherplatzbedarf für eine komplette Disziplinübergreifende BIM Lösung um mehr als 50% verringert hat: ![]() Erweiterte Funktionalität bei Teilelementen(Teilen von ein- oder mehrschaligen Bauteilen) Der Objekttyp Teilelemente bietet die Möglichkeit mehrschichtige Bauteile in Sub- Elemente zu unterteilen und diese wiederum in Einzelobjekte aufzuteilen, um so den Build-as-Build Gedanken zu leben und das Modell für die Fertigung oder Massenermittlung aufzubereiten. Obwohl diese Funktionalität ursprünglich für die Fertigteilindustrie konzipiert ist, bietet sie auch geniale Möglichkeiten für Architekten, um ein grafisches Ergebnis für Plandarstellung oder Visualisierungen zu erhalten (Fugenbild in Vorhangfassaden, Doppelböden mit Bauteillisten, Unterteilung von Bauteilen in Unterelemente mit verschiedener Materialität…..) Hier kamen einige neue Möglichkeiten hinzu: Teilelemente verbinden In Teile aufgelöste Objekte können nun verbunden werden, wodurch die Möglichkeit besteht, zwei separat gezeichnete Bauteile zu einem gemeinsamen Element zu verbinden. Nachdem Sie die Teilelemente per Liniengrafik, Ebenen und/ oder Raster weiter unterteilt haben, markieren Sie diese und verbinden diese: ![]() Wände ![]() Teilelemente ![]() unterteilte Teilelemente ![]() zusammengefügtes Teilelement aus zwei Teilelementen Verbundene teile erscheinen mit einer Eigenschaft, z.B. Volumen in der Teileliste bzw. der Bauteilauswertung. Teilelemente ausschliessen Ebenso können Sie einzelne Teile (oder unterteilte Teile) ausschliessen. Diese werden nicht gelöscht, sind jedoch in der Teileliste nicht erfasst und in der Grafik unsichtbar. Durch Mouse Over werden Sie gehighlightet und können wieder aktiviert werden. Somit lassen sich Durchbrüche erstellen oder die Deckenüberlappung bei geschosshoch gezeichneten Wänden ausgenommen werden. ![]() Ausgeschlossenes Teilelement Teilelemente mit Fuge erstellen Beim Erstellen von Teilungen können Sie nun auch Fugen erstellen, um die tatsächliche Baugrösse als Resultat zu erhalten. Wählen Sie im Dialog zum Erstellen einer Unterteilung oder beim weiteren Teilen eines Teilelementes einen Fugenabstand: ![]() Teilelemente mit Profilfuge erstellen Zusätzlich zur Fuge können Sie ein Profil anwenden. Somit lassen sich Federverbindungen, Lagesicherungen etc. Wahrheitgemäss abbilden. ![]() komplementär gespiegelt gedreht BeispielDie Profile finden Sie im Projektbrowser/ Familien unter UNTERTEILUNGSPROFILE. Hier können Sie diese öffnen und bearbeiten oder neue Familien/ Typen erstellen.
Editieren von Teilelementen über Griffe Flächen von Teilelemente können nun in alle Richtungen verschoben werden, wenn Sie in den Eigenschaften die Griffe aktivieren. ![]() Bei Teilen, die über eine Fuge unterteilt wurden, können Sie mittels der Griffe die Fuge ggf. manuell entfernen um die Teilelemente dann zu verbinden. Ausserdem lassen sich z.B. durch Teilelemente unterteilen/Griffbearbeitung/Zusammenfügen Sonderformen oder Nischen erstellen: ![]() Diese werden dann als einzelnes Element mit einem Volumen ausgewertet. Parameter Propagation ![]() Teilelemente können nun gemeinsam genutzte Parameter Ihrer Ursprungsobjekte erben. Jedoch besteht keine direkte Verbindung zwischen den teilen und den Originalobjekten. Wenn Sie die Parameterwerte der Teilelemente ändern, werden diese nicht ins Original übertragen. Neue Objekttypen teilbar ![]() Neue Objekttypen teilbar: Sie können nun auch Stützen, Tragwerke und Dächer in Teilelemente umwandeln. Dächer dürfen hierbei nur eine Neigungsrichtung haben, jedoch können die einzelnen Kanten verzogen sein: Teilelemente aus Objekten in verlinkten Projekten Teilelemente aus Objekten in verlinkten Projekten: Ausführende Firmen haben nun die Möglichkeit, aus Objekten in referenzierten Revit Projekten Teilelemente zu erstellen. Damit können Sie beispielsweise ein reines Construction Projekt erstellen, das nur das referenzierte Architekturprojekt beinhaltet, aus den dann Teilelemente erstellt werden, die gemäss der realen Erstellung ausgearbeitet, dargestellt und ausgewertet werden. Wählen Sie Objekte in referenzierten Projekten mit der TAB Taste aus, wie Sie es in Revit gewohnt sind. Import/Export von Teilelementen nach/von IFC Wenn Sie beim Export einer einzelnen Ansicht mit der Eigenschaft Teilelemente anzeigen wählen, werden statt der Originalelemente die Teile exportiert. Bei der Unterteilung von Wänden und Stützen durch Ebenen werden die einzelnen Objekte der entsprechenden Ebene zugewiesen. Verbesserungen der BaugruppenBaugruppen – Ansichten ![]() Beim Erstellen von Baugruppen werden mehr Ansichten angeboten – und bei entsprechender Auswahl erstellt. ![]() Die Auswahl der Checkboxen bleibt nun beim nächsten Verwenden des Befehles bestehen. Ansichten von Baugruppen können nun nicht mehr nur auf Baugruppen – Plänen, sondern auch auf normalen Revit Plänen abgelegt werden. Dadurch können Sie beispielsweise einzelne Built-as-Build Elemente wie zusammengefügte Teile als Verdeutlichung auf einem Grundrissplan ablegen. ![]() Baugruppen- Ursprung und gedrehte Darstellung von Baugruppen Jede Baugruppe besitzt nun einen Ursprung, der im Bearbeitungsmodus sichtbar ist. ![]() Die Herkunft bestimmt die Standard-Ausrichtung der Ansichten. Wenn Sie Baugruppen erstellen, die nicht orthogonal in Ihrem Modell platziert sind, können Sie von diesen nun dennoch rechtwinklige Ansichten schnell und einfach erstellen. Drehen Sie im Bearbeitungsmodus den Ursprung oder blenden Sie in den Ansichten einfach den Zuschneidebereich ein und drehen Sie diesen mit dem Rotieren – Befehl. Die Option zum Hinzufügen und entfernen von Bauteilen zu/von einer Baugruppe sind nun im Bearbeitungsmodus der Baugruppe enthalten. Ansichten abrufen Aus einer Baugruppe abgeleitete Ansichten können immer nur mit einer Instanz der Baugruppe verknüpft sein. Wenn Sie diese Baugruppeninstanz löschen, werden normalerweise alle dazugehörigen Ansichten gelöscht. In Revit 2013 können Sie nun vor dem Löschen die Ansichten auf eine andere Instanz dieser Baugruppen übertragen, um diese bestehen zu lassen. Markieren Sie die Ziel- Instanz und klicken Sie auf Typenänderung von Baugruppen Sie können nun auch Baugruppen über die Typselektion der Eigenschaftspalette tauschen Baugruppen nach IFC exportieren Baugruppen werden nun als IFCELEMENTASSEMBLY exportiert – einschliesslich aller dazugehörigen Elemente. Treppen und GeländerTreppenhöhen und Geschossüberwindung Revit 2013 enthält ein vollständig überarbeitetes Treppenwerkzeug. Treppenläufe und Podeste sind nun jeweils eigene Objekte, die im „Gesamt –Treppenobjket“ vereint sind. ![]() Sie können nun durch das zeichnen mehrerer Läufe übereinander – und über mehrere Geschosse Geschossübergreifende Treppen erstellen: ![]() Treppen aus Bauteilen haben an den Läufen nun zwei Griffe: mit dem runden ändern Sie die Lauflänge eines Laufes und damit die Höhendifferenz der Treppe. Mit dem Pfeilgriff ändern Sie die Länge beider Läufe – die Treppenhöhe bleibt gleich, die Podesthöhe ändert sich: ![]() Diese Griffe sind auch im Schnitt verfügbar:
Diese Griffe sind auch im Schnitt verfügbar: ![]() Diese Griffe sind auch im Schnitt verfügbar:
Sie können Treppen mit Podesten verbinden oder einzelne Bauteile hinzufügen: ![]() Fertigteiltreppen Fertigteiltreppen können nun mit entsprechenden Ausklinkungen oben und unten erstellt werden, um diese realistisch darzustellen und auszuwerten: ![]() ![]() Stufenverziehungen und Sonderformen Neue Möglickkeiten stehen Ihnen bei der Verziehung von Stufen zur Verfügung: Verziehen Sie Stufen punktbezogen und ausgeglichen und geben Sie die Anzahl der geraden Steigungen an: ![]() Sonderformen wie T – förmige Treppen sind mit Revit 2013 kein Problem mehr – spiegeln Sie einfach den entsprechenden Lauf im Bearbeitungsmodus: ![]() Die Umkehrfunktion ändert mit einem Mausklick die Richtung der Treppe: ![]() ![]() Konvertierung in skizzenbasierte Treppen Selbstverständlcih können Sie die bisher bekannte Methode, Treppen ber Skizzen zu erstellen weiter verwenden. Bautailbasierte Treppen können Sie ebenfalls jederzeit in skizzenbasierte Treppen konvertieren, um diese detailliert auszuarbeiten: ![]() 2D Darstellung und Beschriftung Die symbolische 2D Darstellung lässt sich vielfältig anpassen – und auch die Beschriftung wurde verbessert – diese zeigt nun beispielsweise die tatsächliche Breite der Auftritte.
GeländerWenn Sie den Pfad eines Geländers ändern, können Sie nun im Skizzenmodus das resultierende Geländer anzeigen lassen. Try and Error und ein mehrmaliges wechseln in den Skizzenmodus entfällt nun: ![]() Geländerholme bearbeiten: Pfad Wenn Sie den Geländerholm bearbeiten und dessen Pfad bearbeiten, haben Sie die Möglichkeit, diesen manuell zu verändern: ![]() Um einen wandbasierten Handlauf anzubringen deaktivieren Sie in den Typeneigenschaften den oberen Holm und aktivieren Sie den wandbasierten Handlauf: ![]() Der Handlauf wird nun mit einer Familie an die Wand montiert. Diese Familie können Sie über die Unterkategorie der Auflager in den Geländern bearbeiten und duplizieren. ![]() Über TAB können Sie die Auflager markieren, löschen, verschieben und duplizieren. ![]() Über TAB den Handlauf markiert, können Sie in den Typeneigenschaften auch eine Verlängerung des Handlaufes an die Wand oder auf die Geschossdecke erstellen: ![]() Auch hier können Sie optional (siehe Bild der Verlängerung zur geschossdecke) eine Familie als Befestigung anbringen: ![]() Ansichten und AnsichtsvorlagenAnsichtseigenschaften In den Eigenschaften für Ansichten ist die Option SANITÄR hinzugekommen. Verknüpfung von Ansichten und Ansichtsvorlagen Wenn Sie mit Ansichtsvorlagen arbeiten (und nach Kundenaussagen ist selbst schuld, wer dies nicht tut) werden Sie sich über diese Neuerung freuen: In 2012 konnten Sie Ansichtsvorlagen auf eine Ansicht anwenden oder eine eingestellte Standardansichtsvorlage auf die Ansicht anwenden. Änderungen der Ansichtsvorlagen wurden erst auf die Ansicht übertragen, wenn Sie diese neu angewandt wurde. Nun können Sie in den Ansichtseigenschaften eine Ansichtsvorlage für eine oder mehrere Ansichten verknüpfen. Somit werden Änderungen (die über Ansichtsvorlage verwalten vorgenommen werden) direkt übertragen. Somit ist „a change anywhere is a change everywhere“ nun auch hier präsent. ![]() Wenn Sie diese Zuweisung vornehmen, werden alle Ansichtseigenschaften über die Ansichtsvorlage gesteuert und sind in den Exemplareigenschaften bzw. der Ansichtskonfiguration inaktiv: ![]() Sie können bestimmte Parameter aus der Ansichtsvorlage ausschliessen um diese manuell zu steuern, wenn Sie den Haken in der Ansichtsvorlagenkonfiguration entfernen (rote Markierung): ![]() Des Weiteren enthalten die Ansichtsvorlagen nun auch Definitionen für (gelb markiert):
Disziplinen der Ansichtsvorlagen Jeder Ansichtsvorlage kann nun eine Disziplin zugewiesen werden- bei der Auswahl der Ansichtsvorlagen können Sie zwischen den einzelnen Disziplinen filtern: ![]() Standardtypen für die Erstellung von Ansichten Beim Erstellen von neuen Ansichten, z.B. über den Button DRAUFSICHTEN/GRUNDRISS können Sie nun neue Typen erstellen und gleich Ansichtsvorlagen zuweisen. ![]() Somit ersparen Sie sich ein manuelles, anschliessendes Zuweisen und erstellen beispielsweise neue Werkpläne oder Ansichten direkt mit den entsprechenden Einstellungen. MaterialienMaterialdialog Die Materialien wurden erweitert und der Dialog der Materialien angepasst. Dieser besteht nun aus zwei Dialogfeldern – der Materialauswahl (Bibliothek in Zeichnung und Autodesk Bibliothek) und Editor. ![]() Wählen Sie ein Material aus der Bibliothek und importieren dies in das Projekt oder klicken Sie auf BEARBEITEN. Der Editor beinhaltet verschiedene maximierbare und minimierbare Bereiche für GRAFIK (CAD Grafik), AUSSEHEN (Renderdarstellung), PHYSISCHE EIGENSCHAFTEN (Structure), und THERMISCHE EIGENSCHAFTEN – in denen Sie jeweils Anpassungen vornehmen können. ![]() Thermische Eigenschaften Die Materialien enthalten nun auch THERMISCHE EIGENSCHAFTEN als Parameter. Um eigene, benutzerdefinierte Daten anzuheften erstellen Sie einen neuen Parameter für Materialien und fügen diesen dem Material als benutzerdefinierten Parameter hinzu: ![]() ![]()
Visualisierung und GrafikObjekttransparenzen in 3D und 2D Die Darstellungsoptionen TRANSPARENT und GHOST wurden entfernt und durch die stufenlose Einstellbarkeit von Transparenzen ersetzt. Die Transparenzen können Sie über die Objektauswahl/ rechte Maustaste/ in Ansicht überschreiben erreichen, ![]() – oder in den Ansichtseinstellungen nach Kategorie überschreiben: ![]() Innenperspektive mit Architektur 80% transparent, Tragwerk 20% transparent und Farbe Rot, Gebäudetechnik 0% transparent. WARP ersetzt auf Vista und Windows 7 Plattformen OpenGL Revit 2013 arbeitet statt OpenGL als Software-Grafiklösung mit WARP. Dies bedeutet, dass selbst wenn Sie nicht über eine im Computer verbaute Grafikkarte verfügen bei Revit Modellen die Hardware Beschleunigung nutzen können. Weiterhin ermöglicht dies grafische Funktionen wie Umgebungsschatten und den realistischen Modus. Verbesserte Anti-Aliasing Option nun in allen Ansichten verfügbar Wenn Sie in den Optionen Anti Aliasing aktivieren, zeigt diese auch in 2D Darstellungen Wirkung, indem geneigte Linien geglättet dargestellt werden. RPC Darstellung im visuellen Stil Realistisch RPC (Real Photorealistic Content) wird nun nicht mehr nur in gerenderten Bildern dargestellt, sondern ist auch im realistischen Modus sichtbar – und zwar in echter 3D Darstellung, das bedeutet, dass die Objekte von jedem Blickwinkel in ihrer Korrekten Ausrichtung dargestellt werden. Pixelbild als Hintergrund Bilder können nun in allen Ansichtstypen (2D und 3D) als Hintergrund dargestellt werden. Bilder passen sich auf den Zuschneidebereich an – auch wenn dieser nachträglich verändert wird, wenn Sie diese auf Breite oder Höhe anpassen. Daher können Sie Bilder auch in Originalgrösse einfügen. Die Angabe eines Versatzes ist ebenfalls möglich um die Ausrichtung anzupassen. Himmel als Hintergrund Eine berechnete Himmelsumgebung kann nun in allen Ansichtstypen (2D und 3D) dargestellt werden. Die Himmelsumgebung wird aus den in den Ansichtseinstellungen angegebenen Parametern, also auch nach der geografischen Position und der Ausrichtung sowie Datum und Uhrzeit berechnet. Somit ist die Helligkeit der Himmelsbereiche stimmig mit Schattenwurf und Darstellung der Sonnenbahn. ![]() Reale Beleuchtung im visuellen Stil Realistisch Im realistischen Modus haben Sie nun die Möglichkeit, die Lichtausstrahlung von Beleuchtungsobjekten anzuzeigen. Wählen Sie in einer 3D Ansicht für die Beleuchtung INNEN oder AUSSEN und KÜNSTLICH – wie gewünscht mit oder ohne Sonne. ![]() Die fotometrische Beleuchtung wird bei KÜNSTLICH automatisch aktiviert. ![]() Bei Bedarf können Sie in den Grafikanzeigeoptionen die Belichtung erhöhen oder die Wattzahl der Beleuchtungsobjekte (Typenparameter) anpassen. Raytrace Modus Für schnelle Renderings „on-the-fly“ haben Sie in Revit 2013 die Möglichkeit, den Raytrace Modus zu aktivieren. Nach dem Start der Raytrace Berechnung haben Sie jederzeit die Möglichkeit, sich im Modell oder um das Modell zu bewegen – der Raytracer wird dadurch kurz verlangsamt und ab Stillstand weiter berechnet. ![]() Das Raytracing kann so lange ausgeführt werden wie Sie möchten. Jederzeit lässt es sich stoppen und als Rendering abspeichern. ![]() Raytracing Modus nach 15 Sekunden ![]() Raytracing Modus nach 30 Sekunden ![]() Einzoomen nach 60 Sekunden Bitte beachten Sie, dass dieser Modus nur in der 64bit Version zur Verfügung steht. Auch hier finden die CPUs und nicht die Grafikkarte Verwendung. Wie beim Rendern werden alle Prozessoren angesprochen: ![]() Da der Vorgang ressourcenintensiv ist empfiehlt sich der Einsatz einer zertifizierten Grafikkarte mit aktuellstem Treiber. Sollte der Raytrace Modus auf Ihrem Rechner mit zertifizierter oder nicht zertifizierter Grafikkarte nicht möglich sein, aktualisieren Sie ggf. Ihren Grafikkartentreiber – auch bei nicht zertifizierten Karten konnten die Renderings in den meisten Fällen durchgeführt werden. Ansonsten können Sie die Hardwarebeschleunigung deaktivieren, um auf älteren Rechnern die Funktionalität zu verwenden. Das resultierende Pixelbild in Bildschirmauflösung können Sie direkt aus der Raytracesession abspeichern, Revit legt dies im Projektbrowser unter RENDERINGS ab. Autodesk 360 Rendering (Cloud Rendering) Das für 2012 zusätzlich verfügbare PlugIn für das Rendern in der Cloud ist nun nativ in die Oberfläche eingebunden. Erstellen Sie in Minutenschnelle hochwertige Renderings und 3D Panoramen und nutzen Sie Ihren Rechner in dieser Zeit weiter! Der Online Service Autodesk 360 Rendern steht innerhalb der Subscription für die Building Design Suite Premium und Ultimate kostenlos zur Verfügung. ![]() Account auf Autodesk 360 erstellen youtube video Verbesserung der BenutzerfreundlichkeitNeuerungen aufgrund der AUGI Wishlist Auch in 2013 wurden Neuerungen direkt aus den Anwenderwünschen der Autodesk International User Group umgesetzt. www.augi.com Bemassung Sie haben nun die Möglichkeit, Massketten zu splitten, indem Sie mit TAB ein einzelnes Mass auswählen und dies löschen: ![]() Wenn Sie die Abhängigkeit EQ gesetzt haben, können Sie statt der Zahlenwerte oder dem Ausdruck EQ auch eine Formel hinterlegen: ![]() Die Formel können Sie in den Typeneigenschaften des Bemassungstyps einstellen: ![]() Weiterhin steht ab sofort auch eine längst überfällige Durchmesserbemassung zur Verfügung: ![]() Raster mit mehreren Segmenten Raster können nun über mehrere Segmente erstellt werden, selbst mit einer Mischung aus linearen und gebogenen Elementen. ![]() Damit können Sie komplexe Geometrien durchgängig strukturieren und beispielsweise die Platzierung von Stützen auf Achsenkreuze und deren Auswertung noch flexibler nutzen. Doppelklick mittlere Maustaste Der Doppelklick auf die mittlere Maustaste ist nun mit ZOOM GRENZEN belegt Ansichten suchen im Projektbrowser Über einen Rechtsklick im Projektbrowser haben Sie die Möglichkeit, Ansichten nach Namen oder Teilen davon zu suchen. ![]() Duplizieren von Typen im Gruppenbearbeitungsmodus Bislang konnten Typen während der Gruppenbearbeitung nur via Projektbrowser dupliziert werden. Nun ist dies auch über den Typenselektor möglich. Dialog Hilfslinienraster Bisher konnten Hilfslinienraster aus der Multifunktionsleiste erstellt und in den Ansichtseigenschaften zugeordnet werden. Der Multifunktionsleistenbefehl ermöglicht jetzt die Erstellung und Zuordnung, und macht Hilfslinienraster damit noch intuitiver.
Revit Exchange App StoreÜber den Revit Exchange App Store können Sie sich viele kostenlose und kostenpflichtige Apps downloaden die Ihnen Ihre tägliche Arbeit erleichtern. ![]() Um einige derzeit verfügbaren Tools zu nennen, hier meine Favorites mit den wichtigsten Funktionen: Revit Family Tools:
Smart Browser
![]() Teilen und WiederholenTeilen PFAD UNTERTEILEN ist eine neue Funktion der Freiformmodellierung innerhalb Familien und Projektkörpern. Dieses Werkzeug ermöglicht, Kurven, Linien, Splines, Bögen etc sowie Kanten von Volumenkörpern in Segmente durch Knoten aufzuteilen. Greifen Sie auf den Befehl zu, indem Sie ihn auf der kontextabhängigen Multifunktionsleiste ausführen, nach dem Sie eine entsprechendes Objekt (Linie, Kurve etc oder Kante eines Körpers) ausgewählt haben. ![]()
Sie können unterteilen nach fester Teilungsanzahl oder festem Abstand. Beim festen Abstand unterscheiden wir zwischen Sehne (kürzester Abstand der Punkte) und Segment (entlang des Objektes). Zusätzlich zur Unterteilung nach Anzahl oder Länge können Sie Punkte an Überschneidungen mit Rastern, Ebenen oder Referenzlinien erstellen. ![]() Die Unterteilungen sind assoziativ, das heisst, wenn Sie z.B. auf einen Spline eine feste Anzahl von 5 angeben, und den Spline verlängern, werden die Abstände grösser. Bei einem festen Abstand erhöht sich die Anzahl bei Verlängerung des Splines. Zusätzliche Möglichkeiten sind:
Wiederholen (Pfad teilen) Um Nutzen aus den unterteilten Objekten zu ziehen haben Sie nun die Möglichkeit, adaptive Komponenten auf die Punkte zu platzieren und auf das gesamte Objekt zu verteilen. Ziehen Sie ein adaptives Bauteil mit mindestens einem adaptiven Punkt auf eine Unterteilung und wählen Sie WIEDERHOLEN:
Durch die Assoziativität werden Änderungen wie oben beschrieben nachgeführt – auch wenn diese Änderungen durch Parameter in der Familie gesteuert werden:
Linienbasierte Familien mit zwei adaptiven Punkten lassen sich auf Unterteilungen verschiedener Objekte ablegen – im Beispiel eine Linie mit zwei adaptiven Punkten jeweils am Ende – und darauf verteilten Kugeln als Familien: ![]()
Um die Ausrichtung der adaptiven Komponenten zu justieren, können Sie die Ausrichtung der adaptiven Punkte in der Familie anpassen. Beispielsweise wären hiermit Geländerpfosten möglich, die bei gebogenen bzw. gewölbten Brücken immer vertikal sind. Wiederholen (Fläche teilen) Bei Flächen, die mit dem Befehl FLÄCHE TEILEN geteilt wurden lässt sich dies ebenfalls anwenden.
Markieren Sie die Teilung und blenden Sie die Knoten ein: ![]() Eine adaptive Komponente mit einsprechend vielen adaptiven Punkten… ![]() Können Sie nun auf die Fläche platzieren: ![]() Und wiederholen: ![]() Dieses Beispiel lässt sich nicht nur auf Objekte wie Schallschutzdecken anwenden – der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Auch hier können Sie die adaptiven Punkte auf verschiedenen Objekten absetzen, z.B. eine Fläche und einen Punkt: ![]() ![]() Die Funktionalität bietet somit ideale Werkzeuge für wiederkehrende Bauteile wie z.B. textile Abspannungen, ornamentale Flächenobjekte oder kreative Fassadengestaltungen. ![]() ![]() Verbesserungen für Multi User NutzungDirekte Objektfreigabe und visuelle Kontrolle In Revit 2012 wurden einige Neuerungen in der Multi User Umgebung eingeführt, z.B. konnten Sie ab 2012 die Entnahme von Arbeitsbereichen oder die bearbeitbaren Objekte grafisch hervorheben. Wenn Sie von anderen Anwendern verwendete Objekte oder Arbeitsbereiche anfragen wollen haben Sie nun direkten Zugriff auf die entsprechenden Freigabeoptionen bei gleichzeitiger grafischer Kontrolle: ![]() Nutzer 2 fragt Nutzer 1 nach einem Objekt an, welches Nutzer 1 gerade bearbeitet. ![]() Nutzer 2 erhält die Anfrage mit der Option das Objekt anzuzeigen und direkt durch Klick auf den Button freizugeben oder zu verweigern. ![]() Nutzer 1 erhält die Freigabe und die Option, direkt das Objekt anzeigen zu lassen. Datenaustausch/ ZusammenarbeitVerbesserungen beim DGN Austausch beinhalten: DGN v8 Import / Export
DWF Export
Open Source Code Für Revit 2013, wurde ein erheblicher Teil des Codes geändert, um ein IFC4 kompatibles Toolkit zu erstellen. Für Entwickler steht nun also ein .NET Open Source UI Code zur Verfügung. IFC Export /Import Export und Import wurden durch viele kleine Verbesserungen und Korrekturen optimiert. Die Liste der Implementierten Neuerungen und Bugfixes würde den Umfang dieses Dokumentes sprengen, weshalb ich hier nur die wichtigsten aufliste.
Suite Workflows innerhalb der Building Design SuiteDie in den Building Design Suites enthaltenen Softwarelösungen bieten gezielte Mehrwerte in klar definierten Bereichen. Revit ist hierbei das BIM Werkzeug zum Erstellen von Modellen mit zusätzlichen Möglichkeiten diese Modelle im CAD zu visualisieren. Mit Revit 2013 haben Sie innerhalb der Autodesk Building Design Suite die Möglichkeit, Modelle aus Revit direkt mit wenigen Mausklicks nach Autodesk Showcase oder 3ds Max zu übergeben. Alle Materialien, Lichter und die Kamera werden mit übertragen. ![]() Autodesk Showcase ist ein Werkzeug zur schnellen und einfachen Erstellung von Präsentationen und Walkthroughs im Echtzeit – Rendermodus. Erstellen Sie Materialbelegungen und Materialvarianten sowie Varianten von Objektsichtbarkeiten und –positionen direkt am Rechner vor den Augen Ihrer Klienten bei Bedarf auch mit aktivierbaren animierten Bauteilen. Oder erstellen Sie Bilder, Videos und interaktive Web- Präsentationen, die Sie Ihren Klienten zur Verfügung stellen. Autodesk Showcase zeichnet sich durch seine einfache Handhabung und grafisch hochwertige und realistische Ergebnisse aus. ![]() 3ds Max ist das professionelle Werkzeug für qualitativ hochwertigste Renderings, Filme und Animationen – also bewegte Objekte mit Unterstützung verschiedener Rendereingines. Zusätzlich bietet 3ds Max vielschichtige Materialbibliotheken, optionales Netzwerkrendern und Modellierungsfunktionen. ![]() Starten Sie mit der Erstellung Ihrer Präsentationen also direkt aus Revit 2013 ohne aufwändiges Erstellen von Exportdateien und ohne Importvorgänge. Die neuen Suite Workflows machen die Anwendung mehrerer Suite – Softwarelösungen und die Datenübergabe noch intuitiver und flüssiger. Viel Spass und Erfolg mit der Autodesk Building Design Suite! Gebäudetechniker Erfahren Sie, wie Gebäudetechniker BIM für die Entwicklung und Dokumentation von Gebäudesystemen einsetzen. (Video auf Youtube englisch 3:02 Min.) Erfahren Sie, wie Tragwerksplaner BIM für die Planung und Analyse von Tragwerken verwenden. (Video auf Youtube englisch 2:36 Min.) Bauunternehmer Erfahren Sie, wie Sie die Projektergebnisse vor und während der Ausführungsarbeiten besser steuern können. (Video auf Youtube englisch 3:03 Min.) Die Autodesk Revit ist in drei Editionen – Standard, Premium und Ultimate – mit jeweils unterschiedlichem Funktionsumfang erhältlich. |